Auf diesem Foto ist eine erschütterte Frau zu sehen, kurz nach dem es zum rechtsextremen Massaker in Odessa kam.

Dieses Foto wird nun von Human Rights Watch in einem Kontext dargestellt, um den russischen Präsidenten Putin Menschenrechtsverletzungen im Umgang mit Demonstrationen vorzuwerfen.

Diese Art der medialen Aufbereitung hat weder mit Demokratie noch mit Menschenrechten zu tun – hierbei handelt es sich um Propaganda.

Es werden alle Mittel in Anspruch genommen, um Russland weiterhin als Feindbild aufzubauen und den russischen Präsidenten in ein schlechtes Licht zu rücken.

Sicherlich mag es Menschenrechtsverletzungen in Russland geben, wie auch in vielen anderen Ländern. Doch warum wird dann zu solchen Mitteln gegriffen?

Warum spielt die NGO Human Rights Watch dieses Spiel mit?
Das Foto wird sogar in einer öffentlichen Petition an US-Außenminister Kerry genutzt, um „den Kreml an den brutalen Maßregelungen der Gesellschaft zu hindern“.

Dabei wird der Mord an der ukrainischen Bevölkerung durch die ukrainische Armee und deren Freiwilligen-Bataillone komplett verschwiegen.

Die Vermutungen, dass sich die HRW von westlichen Einflussnehmern instrumentalisieren lässt, um die Agenda gegen Russland zu unterstützen, verhärtet sich mit solchen Aktionen.

So berichtete Kenneth Roth, Geschäftsführer der HRW über Twitter, sogar davon, dass die ISIS „NICHT“ versucht habe, die irakische Bevölkerung zu massakrieren, ganz im Gegensatz zum Premierminister Maliki.

Was soll einem dazu noch einfallen?

Update: Inzwischen wurde die Webseite von Human Rights Watch entfernt. Jedoch befindet sich eine Kopie vom 31. Oktober im Archive der Way Back Machine.

Hier ein entsprechendes Statement von HRW zur „versehentlichen“ Verwendung des Fotos.

Und hier ein Screenshot der gelöschten Seite.

Human Rights Watch Propaganda PetitionWeiterführende Recherche: „Wer steckt hinter Human Rights Watch?“ (Englisch, 2004)