Im Interview mit der WirtschaftsWoche plädiert der anarcho-libertäre Ökonom Hans-Hermann Hoppe für eine staatsfreie Gesellschaft. Als ein Verfechter des Kapitalismus liefert er unkonventionelle Ansichten zur aktuellen Schuldenkriese der Eurostaaten, die wohl viele Linke, die gerade hier die Schuld im bösen Kapitalismus sehen, irritieren werden. Dabei sind es gerade die Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, von denen Hans-Hermann Hoppe einer bekanntesten Deutschen ist, die sich seit den 20er Jahren klar gegen die herrschende Volkswirtschaftslehre positionierten und Krisen offenbar recht präzise vorhergesagt haben [1] [2]. Sollte man sich dann nicht auch die Analysen zur Krisenbewältigung dieser Denkrichtung genauer ansehen? Hans-Hermann Hoppe gibt in diesem Interview einen schönen Überblick über die Ideen der Österreichischen Schule.

Über die Österreichische Schule und andere alternative Gesellschaftsformen werden wir uns auch am Montag, den 09.02., am Jungfernstieg unterhalten.

Querverweise:
[1] http://ef-magazin.de/2009/09/18/1487-wirtschaftswissenschaften-haben-die-oekonomen-die-finanzkrise-wirklich-nicht-vorausgesagt
[2] http://www.heise.de/tp/artikel/29/29588/1.html

Autor: Jens