Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Kategorie: Hamburg (Seite 2 von 6)

Generelles zur Hamburger Mahnwache.

Tag der Empörung – Redebeitrag von Robin Güldenpfennig

Mein Tag der Empörung

Redebeitrag von Robin Güldenpfennig bei der Tag der Empörung-Demonstration unter dem Aufruf „Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen

Außenpolitisch dienen Massenmedien der Politik als Propagandainstrumente, um deren Feinderklärungen regelmäßig abzusegnen. Innenpolitisch sind sie das Mittel zur «Herstellung von Konsens».

Nachrichten, die die Bevölkerung verunsichern könnten, werden unterdrückt oder zumindest so abgemildert, dass an der prinzipiell wohlwollenden Einstellung der politischen Führung kein Zweifel aufkommt.

Verbrechen des «Feindes» werden akribisch beleuchtet, während eigene Untaten in das milde Licht der Nachsicht getaucht werden.

Kritik ist nicht verboten, aber ihre Grenzen sind eng gezogen, denn die Medien verstehen sich nicht als Gegner, sondern, gerade in außenpolitischer Hinsicht, als Partner der Regierung.

So lautet der Grundkonsens aus dem „Propagandamodell“ von Noam Chomsky und Edward Herman.

Dieses Propagandamodell beschreibt den manipulierenden Einfluss wirtschaftlicher Interessengruppen auf die Berichterstattung der Massenmedien in demokratischen Ländern.

Chomsky spricht hier von demokratischen Staaten wie Deutschland eines ist. Propaganda in Deutschland? Kann das sein? Das gibt es doch nur in undemokratischen Ländern wie China, Russland und sowieso bei allen anderen Ländern der sogenannten „Achse des Bösen“. Ja, so wird es uns von Klein auf beigebracht. Wir, der demokratische Westen sind die Guten. Wer sich gegen unsere Werte stellt, der ist ein Feind und betreibt Propaganda.

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Medienecho zum Tag der Empörung bei ZEIT und SPIEGEL

10352413_307145362806765_5116615658692556044_nAm Freitag den 3. Oktober 2014 zum Tag der deutschen Einheit haben sich unter dem Aufruf Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen mehr als 400 Menschen in Hamburg versammelt. Gemeinsam fand ein Demonstrationszug vom ZEIT-Gebäude über die HafenCity (Marco-Polo-Terrassen) hin zum Verlagsgebäude des SPIEGEL statt.

Eines verband die Demonstranten gewiss: Die Empörung über die aktuelle Berichterstattung der Leitmedien und der Wunsch nach einer ausgeglichenen und freien Presse.

1013034_307147089473259_989875873013792387_nWährend der 4-stündigen Demonstration wurden verschiedene Reden gehalten (Aufzeichnungen und Mitschriften weiter unten) und musikalisch wurde der Demonstrationszug von Die Bandbreite  und Timothy tatkräftig mit passenden Texten unterstützt.

Ebenso wurden Hunderte von Flyer, Newspaper-Ausgaben (12, 11 und 9) und Auflistungen alternativer Medien an interessierte Passanten verteilt.

An dieser Stelle möchte sich das Organisations-Team auch noch herzlich bei der kooperativen und freundlichen Unterstützung bei der Hamburger Polizei bedanken und ebenso bei allen Rednern und Teilnehmern.

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TV aus – Ich mach‘ was draus

Der 1. Preis für den Mahnwachen-Wettbewerb „TV aus – Ich mach‘ was draus“ ging an Ferat Dacic, Viola Livera und Peder W. Strux.

Profriedenstag / Antikriegstag 2014 – 01. September 2014

Aufruf zur Teilnahme am Antikriegstag in Hamburg. In diesem Jahr organisiert das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V. die Demonstration zum Antikriegstag gemeinsam mit dem Hamburger Friedensnetz.

DEN KRIEGSTERROR BEENDEN – GEMEINSAM FÜR DEN FRIEDEN!

Start ist um 18:00 Uhr am Kriegsklotz, S-Dammtor/U-Stephansplatz, über den Rathausmarkt bis zum Jungfernstieg um 19:30 Uhr. Im Anschluss eine Menschenkette um die Binnenalster.

ACHTUNG! Die Montagsmahnwache für den Frieden beginnt aus diesem Grund am 01.09.2014 erst um 19:00 Uhr.

Wir laden euch alle ein auch an diesem Tag zu beteiligen, schaut euch die beteiliantikriegstag-infogten Gruppen an und macht da mit wo ihr euch gerne beteiligen möchtet.

Das Mahnwachen Kollektiv setzt sich für Zusammenarbeit für den Frieden ein.

Weitere Informationen:

  • Facebook Event
  • Flyer des Hamburger Forums zur Demonstration
  • Webseite Friedensnetz
  • Webseite Hamburger Forum

SPIEGEL-Demonstration Redebeitrag von Katrin McClean

Warum ich den Vorwurf der Kriegspropaganda erhebe

Redebeitrag von Katrin McClean bei der SPIEGEL-Demonstration unter dem Aufruf “Stoppt die Kriegspropaganda – Empört euch jetzt!

Ich möchte hier an die Worte von Jens anknüpfen. Fassen wir nochmal zusammen: Ein unaufgeklärtes Flugzeugunglück wird ohne Vorhandensein von Beweisen zum Attentat erklärt und Russland wird nicht nur die Schuld zugeschoben, der gewählte Präsident Russlands wird zum Täter erklärt, und die ganze Welt aufgerufen, gegen ihn vorzugehen.

Wer wird da nicht an den Überfall auf Sender Gleiwitz erinnert? Ein Attentat, das von der SS inszeniert wurde, um eine Kriegserklärung an Polen zu rechtfertigen. Warum rufen unsere Spiegel-Journalisten nicht nach Aufklärung, warum hetzen sie ohne jegliche Beweislast gegen Putin? Die Parallelen zu Gleiwitz sind beklemmend und treiben uns heute hier vor dieses Haus.

Wie kommt ein Magazin, das sich Nachrichtenmagazin nennt, überhaupt zu der Schlussfolgerung, dass Präsident Putin an dem Flugzeugunglück Schuld sein soll? Diese Schlussfolgerung ist doch nichts weiter als der Gipfel einer antirussischen Propaganda, die unsere Medien seit Monaten aufgebaut haben.

Ich weiß, viele Menschen, unter anderem Spiegel-Journalisten und deren Leser werden jetzt höhnisch lachen und sagen: Die redet von Propaganda? Putin ist es doch, der die Propaganda macht. Genau darüber möchte ich jetzt reden.

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