Mahnwache Hamburg

Aufruf zum friedlichen Widerstand! Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!

Schlagwort: Tag der deutschen Empörung (Seite 2 von 2)

Medienecho zum Tag der Empörung bei ZEIT und SPIEGEL

10352413_307145362806765_5116615658692556044_nAm Freitag den 3. Oktober 2014 zum Tag der deutschen Einheit haben sich unter dem Aufruf Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen mehr als 400 Menschen in Hamburg versammelt. Gemeinsam fand ein Demonstrationszug vom ZEIT-Gebäude über die HafenCity (Marco-Polo-Terrassen) hin zum Verlagsgebäude des SPIEGEL statt.

Eines verband die Demonstranten gewiss: Die Empörung über die aktuelle Berichterstattung der Leitmedien und der Wunsch nach einer ausgeglichenen und freien Presse.

1013034_307147089473259_989875873013792387_nWährend der 4-stündigen Demonstration wurden verschiedene Reden gehalten (Aufzeichnungen und Mitschriften weiter unten) und musikalisch wurde der Demonstrationszug von Die Bandbreite  und Timothy tatkräftig mit passenden Texten unterstützt.

Ebenso wurden Hunderte von Flyer, Newspaper-Ausgaben (12, 11 und 9) und Auflistungen alternativer Medien an interessierte Passanten verteilt.

An dieser Stelle möchte sich das Organisations-Team auch noch herzlich bei der kooperativen und freundlichen Unterstützung bei der Hamburger Polizei bedanken und ebenso bei allen Rednern und Teilnehmern.

Weiterlesen

Tag der Empörung – Friedensdemonstration vor den Hamburger Medienzentralen

Update: Medienecho zum Tag der Empörung bei ZEIT und SPIEGEL

Nach dem großen Erfolg unserer Demo vor dem Spiegel-Verlagshaus am 7.8. rufen wir euch zur zweiten Demonstration vor den Hamburger Medienzentralen auf.

Medienecho zur letzten Demo

Wir werden auch dieses mal wieder musikalische Unterstützung von Die Bandbreite erhalten.

Am 3. Oktober – am „Tag der deutschen Einheit“ erinnern wir uns an die Wiedervereinigung Deutschlands vor 24 Jahren. Ein Ereignis, das es ohne die Mitwirkung des damaligen sowjetischen Staatschefs Michail Gorbatschow nicht gegeben hätte. Ein „gemeinsames Haus Europa“, ein „neues Zeitalter der Demokratie und des Friedens“ sollte beginnen.
Während die Sowjetunion ihre Kasernen in Deutschland und Osteuropa abbaute, sind die US-Militärbasen geblieben, allerdings mit dem Zugeständnis, die Ostgrenzen der NATO nicht zu erweitern.

Flyer zum ausdrucken und verteilen

24 Jahre später ist nichts von dieser friedlichen Vision geblieben. Nicht nur, dass das Versprechen der NATO-Staaten gründlich gebrochen wurde. Die USA, EU und NATO-Staaten mischen sich politisch und militärisch massiv in den Ukraine-Konflikt ein, um ihre Interessen durchzusetzen. Russlands Interessen werden verhöhnt und Präsident Putin als irrationaler Feind dämonisiert.

Der Vorsatz „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“ ist längst gebrochen. US-Militärbasen auf deutschem Boden koordinieren Luftkriege im Nahen Osten, die in hohem Maße zivile Opfer fordern. Während die Bundesregierung offiziell eine Beteiligung an Militärschlägen ablehnt, trägt sie mit logistischer und finanzieller Unterstützung und mit Waffenlieferungen zur tödlichen Eskalation von Krisen in aller Welt bei.
Unsere „Leitmedien“ unterstützen den gefährlichen Kurs unserer Regierung durch einseitige Berichterstattung, den Aufbau von Feindbildern und parteiische Kommentare. Immer offener folgen sie der pauschalen „Anti-Terror“-Propaganda der US-Regierung. So soll in einer Bevölkerung, die Kriege weitgehend ablehnt, ein „Mentalitätswandel“ herbei geschrieben werden.

Jedoch: Wir wollen friedliche Lösungen!

„Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.
Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“
Peter Scholl-Latour * 9. März 1924; † 16. August 2014

Deshalb wenden wir uns mit einer Friedensdemonstration an die Hamburger Medienzentralen „Die Zeit“, „Der Stern“ und „Der Spiegel“.

Wir fordern:

  • eine sachliche Berichterstattung über beide Seiten des Ukraine-Konfliktes
  • keine Unterstützung der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik Israels
  • eine vollständige Aufklärung über die Bürgerkriege in der Arabischen Welt
  • keine Verharmlosung von Kriegseinsätzen
  • Berichte über die aktive Einflussnahme der US-Regierung, der NATO, der EU, des IWF und westlichen Think-Tanks bei internationalen Krisenentwicklungen
  • die Darstellung aller militärischer Operationen des Westens, insbesondere der Militäroperationen der deutschen Armee und der US-amerikanischen Militärstützpunkte auf deutschem Boden
  • eine angemessene Berichterstattung über alle Opfer dieser Kriege
  • das vehemente Eintreten für Friedensverhandlungen und Waffenruhen

Wir werden unseren Forderungen mit Kundgebungen vor den Verlagsgebäuden von „Die Zeit“ und „Der Spiegel“ und mit einem Friedensmarsch durch die Innenstadt Ausdruck verleihen.

Beginn:
Freitag, 3. Oktober 2014, 15 Uhr, Speersort 1, Hamburg

Wir bitten euch diese Regeln zu beachten:

  • Keine Gewalt in jeglicher Art und Weise, weder in Wort noch Tat
  • Menschenverachtende und diskriminierende sowie rassistische Inhalte werden nicht toleriert
  • Masken und Vermummungen sind nicht erwünscht
  • Keine Werbung für Organisationen und Parteien (bitte keine Flaggen oder ähnliches, es soll eine möglichst neutrale Veranstaltung sein)
    Schilder, Plakate oder Transparente mit Statement, wie „Stoppt den Spiegel jetzt!“ sind natürlich erwünscht. Vorlagen dazu findet ihr hier
  • Alkoholische Getränke sind nicht erwünscht

Eventeintrag auf Facebook

Mahnwachen.Kollektiv Hamburg

Neuere Beiträge

© 2017 Mahnwache Hamburg

Theme von Anders NorénHoch ↑