Anlässlich des heutigen Tages zur Pressefreiheit möchte ich den offenen Brief des ehemaligen Tagesschau-Redakteurs Volker Bräutigam teilen.
In diesem Brief kritisiert Bräutigam die einseitige Berichterstattung und Medienmanipulation.

Die Desinformation der öffentlich-rechtlichen Propagandasender über die in der Ostukraine gefangen genommenen Bundeswehrsoldaten wird weiter fortgesetzt. Nach wie vor wird von OSZE-Mitarbeitern oder OSZE-Beobachtern berichtet oder es wird subtil über den Kontext der Eindruck vermittelt, die Mission der Offiziere sei von der OSZE geleitet oder unterstützt. Gabriele Krone-Schmalz bemüht sich gestern bei Anne Will redlich, die wahren Hintergründe zu erklären, hatte aber in einem Tatsachen verdrehenden Kanzleramtschef Altmaier einen Widersacher, der durch seine Funktion in der Regierung als Mitschuldiger für dieses Spionage-Desaster zu gelten hat.

Desinformation der ARD stoßen aber auf immer mehr Widerstand. Volker Bräutigam – ehemals Redakteur der Tagesschau – hat wegen der evidenten Verstöße gegen den Staatsvertrag Beschwerdebriefe an die Vorsitzende des NDR-Rundfunkrats Ute Schildt, den Intendanten Lutz Marmor, ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke, Chefredakteurin Claudia Spiewak und den Redakteursausschuss des NDR geschrieben.

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